Beziehung 4.0
Begegnung und Dasein in bewegten Zeiten
- bleibt alles anders?

„Warum liegt hier überhaupt Stroh?“ Der Einfluss von Pornographie auf das Selbstkonzept und die Mentalisierung bei männlichen und weiblichen Jugendlichen.

Der Zugang zu Pornographie ist für junge Menschen in den letzten Jahren nahezu ungehindert möglich geworden. Im Durchschnitt hat ein Jugendlicher bereits über 4 bis 6 Jahre pornographische Filme gesehen, bis er selber seine erste sexuelle Begegnung hat. Wie beeinflussen Stereotypien der Pornoindustrie die sexuelle Entwicklung, das eigene Körperbild, die eigene Geschlechterrolle und die Entwicklung eines Selbst- und Beziehungskonzeptes?

Welche Inkongruenzen müssen Jungen und Mädchen auf diesem Weg verarbeiten und welche Konflikte treten dabei auf? Der Workshop soll eine kurze Einführung zu den relevanten Aspekten vermitteln, neben dem personzentrierten Zugang zu Jugendlichen soll vor allem der Bindungstheorie vor dem Hintergrund von Pornographiekonsum Raum gegeben werden. Welche Inkongruenzen treten bei mir als Berater*In und Therapeut*In in der Arbeit mit dem Thema Pornographie auf?

Dipl.-Psych. Andreas Renger ist Psychologischer Psychotherapeut und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut. A. Renger leitete über 30 Jahre eine Familien-, Ehe – und Lebensberatungsstelle in der Nähe von Köln. In freier Praxis widmet er sich neben der personzentrierten Einzeltherapie (Gesprächspsychotherapie) vor allem der Personzentrierten Psychotherapie mit Paaren.