Beziehung 4.0
Begegnung und Dasein in bewegten Zeiten
- bleibt alles anders?

Auswirkungen der Corona Pandemie auf Kinder und Jugendliche:

"schöne Scheiße?“ oder die Verabschiedung vom Konzept

der Selbstverständlichkeiten


Wir leben in Zeiten der Ungewissheiten und der kollektiven Verunsicherung.

Pandemie und Krieg stellen eine hohe Belastung für uns alle dar und stellen vieles in Frage was uns lange Zeit selbstverständlich schien.

Welche Auswirkungen hat dies auf Kinder und Jugendliche und was benötigen wir, um diese Krise zu bewältigen? Gibt es eine „Generation Corona“ ?

Das zunehmende Ausmaß an psychischen Störungen unter Kinder- und Jugendlichen, die stationäre Einrichtungen wie auch unsere therapeutischen Praxen füllen, stellen uns vor besondere Herausforderungen. Denn das „Problem“ betrifft uns gleichsam selbst.

Welche Auswirkungen hat dies alles auf unser Selbstverständnis als Psychotherapeutinnen? Sind wir in der Lage, uns dem Thema der kollektiven Verunsicherung aus dem Bezugsrahmen des Klienten heraus zu nähern, ihm unbedingt positive Beachtung zu schenken und uns empathisch einzufühlen?

Dieser Workshop richtet sein Augenmerk vor allem auf den Aspekt der Selbstfürsorge, der nötig ist, um als Therapeutinnen in einer Krise wie der Corona-Pandemie hilfreich und professionell bleiben zu können.


Dr. Barbara Reisel

Klinische Psychologin und Gesundheitspsychologin, Personzentrierte Psychotherapeutin, Supervisorin, Lehrtherapeutin Forum. Weiterbilderin in personzentrierter Kinder,- und Jugendlichentherapie, Wien.