Beziehung 4.0
Begegnung und Dasein in bewegten Zeiten
- bleibt alles anders?

Endstation Sonderschule!? Wenn nichts mehr geht, BEZIEHUNG geht immer!

Personzentriertes Beziehungsangebot in der unmittelbaren Begegnung im Kontext Schule.

Nicht nur in Zeiten der Pandemie stellt die personzentrierte Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichsten Störungsbildern im sonderpädagogischen Kontext eine große Herausforderung dar. Die Sonderschule bedeutet für viele Sechs- bis Sechzehnjährige die Endstation für ihren schulischen Ausbildungsweg. In meiner Arbeit als Vertrauenslehrerin versuche ich, das tragende Element „die zwischenmenschliche Beziehung“ als Fundament bzw. Ausgangspunkt für unser gemeinsames Tun aufzubauen und zu verankern. Es braucht nämlich eine tragfähige und wachsende Beziehung, damit das Kind/der/*/die Jugendliche sich selbst besser kennenlernen, seinen/*/ihren Selbstwert aufbauen kann und sich als eigenständige Person erleben darf. Wie dies gelingen kann, möchte ich durch einen Einblick in meinen Arbeitsalltag zeigen. Empathie – Wertschätzung und unbedingte positive Beachtung sind der Nährboden auf dem Lernen erst wieder möglich wird.

Mag. Bettina Steger ist Sonder- und Heilpädagogin. Sie arbeitet in einer Allgemeinen Sonderschule mit erziehungsschwierigen Kindern und Kindern mit besonderen Bedürfnissen und ist in freier Praxis als personzentrierte Psychotherapeutin tätig.