Beziehung 4.0
Begegnung und Dasein in bewegten Zeiten
- bleibt alles anders?

Coronabedingte „Regeln und Verbote“ verstärken den Sog der virtuellen Verlockungen – Therapiestunden ermöglichen die Begegnung mit der eigenen Lebendigkeit

Das Lockdown-Leben verstärkt das „Sich Selbst Verlieren“ im Sog der virtuellen Verlockungen – die wöchentliche Therapiestunde lädt ein zum „Sich-Selbst-Suchen/Finden/Entdecken“ im Raum der Begegnung/ des Spürens, Nachdenkens, Entdeckens

Beschreibung von Therapieprozessen: Ausgangslage/Verlauf, bei denen die Kinder/Jugendlichen sich in die virtuelle Welt zurückziehen, kaum noch Begegnungen mit Gleichaltrigen haben (Coronabedingt und/oder störungsbedingt)

Die Therapie versucht, gemeinsam mit den Ki/Ju alternative Aktivitäten zur „körperlichen Erstarrung“ zu finden, die sie „wagen“ , um sich selbst wieder zu „bewegen“ - i. S. von selbst etwas tun: gemeinsam spielen, tanzen, dichten, malen, werken… -

Hildegard Steinhauser
Dipl. Päd. (Univ.), Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin
Augsburg.