Beziehung 4.0
Begegnung und Dasein in bewegten Zeiten
- bleibt alles anders?

Wenn Bilder das ausdrücken, wofür Worte fehlen!

Nonverbale, bildnerische Mittel wie Zeichnen und Malen, können vor allem in der psychotherapeutischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen äußerst bedeutsam sein!

Aus dem inneren Erleben heraus zu malen, Erfahrungen, sowie damit verbundene Gefühle zu Papier zu bringen, stellt - anstelle des Verbalisierens - eine andere, oftmals bevorzugte Form der (Selbst-)Exploration bei Kindern und Jugendlichen dar und unterstützt im Wesentlichen vielversprechend individuelle Symbolisierungsprozesse.

Auch in der psychologischen Diagnostik wird Zeichnen häufig als exploratives und diagnostischen Instrument genutzt, über das wertvolle Informationen gewonnen werden können.

In diesem Workshop soll „die Kinderzeichnung“ sowohl als diagnostisches Instrument als auch als psychotherapeutische Intervention vorgestellt werden. Exemplarisch wird der gesamte Prozess von Zeichnungen in der Diagnostik und der darauffolgenden Psychotherapie aufgezeigt.

Anhand praktischer Übungen sollen den TeilnehmerInnen jedoch auch persönliche Erfahrungswerte hinsichtlich des Einsatzes bildnerischer Mittel - im Kontext psychotherapeutischer Behandlungsmethoden - ermöglicht werden.

Kreativwerkstatt - ein Weg zur Entfaltung der individuellen Schöpferkraft!"

Motive, die Kinder dazu bewegen zu malen, zu zeichnen bzw. schöpferisch tätig zu sein, können mannigfach sein; wie z.B. Freude am Schaffen und an der Bewegung, aus der Lust heraus, Spuren zu hinterlassen, oder weil es im Moment nichts anderes zu tun gibt.
Aber das künstlerische Tun ist jedenfalls vordergründig Ausdruck der Schaffensfreude, die jedem Kinde innewohnt.

Unsere "Kreativwerkstatt" soll nun auch die Möglichkeit offerieren, völlig frei und ungehemmt, unsere uns gegebene Schöpferkraft freudvoll zu entfalten!
Dabei kann sich die Möglichkeit eines mehrtägigen "Schöpfungsprozesses" ergeben oder aber auch nur ein einmaliges, kurzzeitiges Eintauchen in das kreative Tun (Malen, Zeichnen, das Gestalten von Collagen, das Arbeiten mit Ton aber auch Tanzen sollen hierfür zur Auswahl stehen).

Wir freuen uns SEHR auf einen künstlerischen Gestaltungsprozess! ;-)

Mag. Inge-Marie Lajda ist personzentrierte Psychotherapeutin mit Weiterbildung in Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie und systemisch-kunstherapeutische Supervisorin (mit Ausbildung im Bereich der Mal- und Gestaltungstherapie). Sie arbeitet als Psychotherapeutin in freier Praxis und sie ist als Lektorin in der Arbeitsgemeinschaft für Personzentrierte Psychotherapie, Supervision und Gesprächsführung (APG) tätig.