Beziehung 4.0
Begegnung und Dasein in bewegten Zeiten
- bleibt alles anders?

Wenn Bilder das ausdrücken, wofür Worte fehlen!

Nonverbale, bildnerische Mittel wie Zeichnen und Malen, können vor allem in der psychotherapeutischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen äußerst bedeutsam sein!

Aus dem inneren Erleben heraus zu malen, Erfahrungen, sowie damit verbundene Gefühle zu Papier zu bringen, stellt - anstelle des Verbalisierens - eine andere, oftmals bevorzugte Form der (Selbst-)Exploration bei Kindern und Jugendlichen dar und unterstützt im Wesentlichen vielversprechend individuelle Symbolisierungsprozesse.

Auch in der psychologischen Diagnostik wird Zeichnen häufig als exploratives und diagnostischen Instrument genutzt, über das wertvolle Informationen gewonnen werden können.

In diesem Workshop soll „die Kinderzeichnung“ sowohl als diagnostisches Instrument als auch als psychotherapeutische Intervention vorgestellt werden. Exemplarisch wird der gesamte Prozess von Zeichnungen in der Diagnostik und der darauffolgenden Psychotherapie aufgezeigt.

Anhand praktischer Übungen sollen den TeilnehmerInnen jedoch auch persönliche Erfahrungswerte hinsichtlich des Einsatzes bildnerischer Mittel - im Kontext psychotherapeutischer Behandlungsmethoden - ermöglicht werden.

Mag. Monika Speil ist personzentrierte Psychotherapeutin und Klinische und Gesundheitspsychologin. Sie arbeitet sowohl als Psychologin und Psychotherapeutin in freier Praxis, als auch als Psychologin für kinder- und jugendpsychologische Diagnostik beim Hilfswerk NÖ und als Universitätslektorin an der UNI Wien. Sie hat langjährige Erfahrung im schulpsychologischen Tätigkeitsfeld und in der Vortragstätigkeit.